Medienbericht
Die Mitglieder und Sympathisanten der FDP-Sektionen des Wahlkreises Oberland hatten am Montag, 20. März 2006, im Hotel Alpenrose Wilderswil die Gelegenheit, der Regierungsratskandidatin Eva Desarzens und dem Regierungsratskandidaten Hans-Jürg Käser sowie den Grossratskandidaten auf den «Zahn» zu fühlen.
Zehn Grossratskandidatinnen und Kandidaten konnten sich im Hotel Alpenrose anhand ihrer Stichwörter aus dem Wahlprospekt vorstellen. Danach teilte die Gesprächsleiterin Inés Roethlisberger, Belp, die Kandidierenden in drei Gruppen ein. Die Kandidierenden wurden zu den drei freisinnigen Wahlkampfthemen befragt und gaben ihre politischen Positionen bekannt. Auch das Publikum stellte Fragen, welche dazu beitrugen, die Kandidierenden und ihre Positionen besser kennen zu lernen. Karin Brönnimann, Interlaken, Urs Bacher, Meiringen, und Peter Flück, Brienz, nahmen zur Wirtschaftspolitik und tieferen Steuern Stellung. Auch wurden verschiedene «Rezepte» diskutiert, wie man Arbeitsplätze für junge Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger fördern kann. Christine Baumann, Adelboden, Heinz Brand, Gstaad, Christoph Betschart, Interlaken, und der einheimische Kandidat Beat Brunner wurden zu den Themen «Weniger Bürokratie für Stadt und Land» sowie zur wirtschaftlich starken Tourismusregionen unter Einbezug der Umwelt befragt. Auch wollte die Gesprächsleiterin wissen, wie sie eine Belperin als Steuerzahlerin ins Oberland ziehen würden. Vera Ninck, Aeschi, Hans-Jörg Pfister, Zweisimmen und Heinz Trittibach informierten die zahlreich erschienenen Zuhörer kompetent zu Blockzeiten und Tagesschulen. Bevor die Regierungsratskandidaten der FDP, Eva Desarzens und Hans-Jürg Käser, konkret zu den gestellten Fragen ihre Antwort gaben, konnten sie sich näher vorstellen, indem sie sich zu diversen Alltagsgegenständen äusserten. Auf die Frage: «Ganz egal, welche Direktion Sie als Regierungsrätin übernehmen würden, was würden Sie für die Region Berner Oberland tun?» bekannte sich Frau Desarzens zum Ausbau der Versorgungsstrassen in die Zentren des Berner Oberlandes. Hans-Jürg Käser stellte fest, dass der Kanton Bern viel besser ist als sein Ruf und will darum im Regierungsrat dazu beitragen, den Kanton Bern im Vergleich mit anderen Kantonen besser zu positionieren, namentlich was die Wirtschaft und Bildung betrifft. Marianna Lehmann, Präsidentin der FDP Sektion Wilderswil, dankte den Kandidierenden für ihre Offenheit und das grosse Engagement während den vergangenen Wochen. Zudem erklärte sie das Wahlverfahren und rief zum Wählen auf. Dazu zitierte sie Gottfried Keller: «Wer freisinnig ist, traut sich und der Welt Gutes zu, und weiss mannhaft von nichts anderem, als dass er hierfür einzustehen vermöge.»
Der Jungfreisinnige Christoph Betschart, Interlaken, Heinz Brand, Gstaad, Christine Baumann, Adelboden und Beat Brunner, Wilderswil, nehmen Stellung zu wirtschaftlich starken Tourismusregionen unter Einbezug der Umwelt.
Medienmitteilung
Die Hauptversammlung der FDP Interlaken stand ganz im Zeichen der Grossratswahlen und des Kongress-Ausbaus.
Die beiden Grossratskandidaten Heinz Trittibach und Nils von Allmen stellten sich den Fragen von Matteo Martinelli zur Finanz-, Steuer- und Regionalpolitik und erklärten ihre Standpunkte. Der Kanton Bern müsse sich im Steuerwettbewerb weiter verbessern, um als Wirtschafts- und Wohnkanton attraktiver zu werden, sagten die beiden Kandidaten. Und die Region müsse sich besser verkaufen und «Abschied nehmen vom Randregionen-Image». Es gelte, die Kräfte über die Gemeinde- und Amtsbezirksgrenzen hinaus zu bündeln und die Interessen in Bern zu vertreten.
Gemeinderat und Jury-Präsident Nils von Allmen stellte in der Folge das Siegerprojekt des Wettbewerbs zum Kongress-Ausbau vor. Es sei wichtig, den Kongress-Standort Interlaken aufzuwerten, sagte von Allmen. Die bestehende Infrastruktur stosse an ihre Grenzen. Damit Interlaken weiterhin «in der obersten Liga der Kongresssorte» mithalten könne, brauche es einen Ausbau. Das Projekt IBEX biete dazu die Möglichkeit.pd/bo
Medienbericht
Blockieren – Jammern – Unterschriften sammeln
Die jungfreisinnigen Grossratskandidaten Christian Dünner (Frutigen) und Christoph Betschart (Interlaken) lancierten am vergangenen Samstag in Wilderswil die Kantonale Volksinitiative für flexible Ladenöffnungszeiten, „einkaufszeiten.be“.
Die FDP Wilderswil unterstützte den Jungfreisinn und bot gleichzeitig den Grossratskandidaten eine Plattform sich den interessierten Passanten vorzustellen. Die Kandidierenden hatten die Gelegenheit auf der Strasse mit der Bevölkerung das Gespräch zu suchen und sich den Anliegen der Wählerinnen und Wählern zu stellen.
Grossratskandidat Beat Brunner versuchte sich mit rösten von „heissen Marronis“, welche er erfolgreich an die Passanten verteilte.
Aus dem westlichen Oberland waren Ruth Oehrli und Heinz Brand aus Gstaad anwesend. Därligen war vertreten mit Heinz Trittibach, Präsident der Agglokonferenz Interlaken.
Christian Dünner aus dem Initiativkomitee, erklärt, dass seit längerem über flexiblere Ladenöffnungszeiten im Kanton Bern diskutiert wird. Für die Jungfreisinnigen ist genug debattiert, deshalb entschlossen sie sich für die Initiative „einkaufszeiten.be“. Diese verlangt, dass alle Geschäfte im Kanton Bern von Montag bis Samstag zwischen sechs Uhr morgens und abends 22 Uhr geöffnet sein dürfen. Der Sonntag soll ein Ruhetag bleiben. "einkaufszeiten.be“ tangiert das Oeffnungsverbot an Sonntagen in keiner Weise.
(Weitere Infos auf www.einkaufszeiten.be)
Wilderswil, 5. Februar 2006